Das Postgeheimnis und die Amis

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[…] Kaum bekannt ist jedoch, dass die US-Behörden auch bei Paketen, Päckchen und Briefen schon seit mehreren Jahren verlangen, **dass ihnen vorab Daten über Absender, Empfänger und – sofern verfügbar – über den Inhalt mitgeteilt werden. Damit soll zum Beispiel verhindert werden, dass wie nach den Anschlägen von 2001 Sendungen mit Anthrax oder anderen gefährlichen Materialien in das Land kommen.** Das amerikanische Heimatschutzministerium möchte aber auch sonstige postalische Kontakte zwischen Terrorverdächtigen aufdecken, ähnlich wie bei Telefonaten oder Kontakten im Internet. \[…\] [Überwachung: Angriff auf das Postgeheimnis \| [ZEIT]{.caps} online](http://www.zeit.de/online/2008/04/post-ueberwachung?page=all)

Klar. Funktioniert bestimmt großartig. Geldsendungen und potentiell interessante Geschäftsunterlagen, die der einheimischen Wirtschaft förderlich sein könnten, werden direkt mit aussortiert und gelten dann als "auf dem Postweg abhanden gekommen".

Jan Beilicke

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