Adressen sammeln dank Kettenmails

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Ich staunte vorhin nicht schlecht, als ich eine bereits mehrfach 1:1 weitergeleitete “Ein Baby braucht Hilfe”- Kettenmail bekam – samt nahezu ALLEN jemals vorhandenen Empfängern. Diese Sachlage alleine haute mich nicht vom Hocker, allerdings dass in dieser Mail 340 (!!) Mail-Adressen standen. Die Zahl lieferte ein einfacher egrep samt wc. Noch viel pikanter fand ich, dass alleine 34 Adressen Landesbeamten in NRW gehörten – alle mit der vorname.nachname@behoerde.nrw.de-Syntax.

Da fragt man sich, wieso überhaupt noch Trojaner, Mail-Harvester usw. entwickelt werden – Die User sind doch die weitaus bessere Malware – und funktionieren nahezu vollautomatisch und das sogar ohne [Denken]{style="text-decoration: line-through;"} den Prozessor zu belasten! arg Technorati Tags: datenschutz, bcc, mail, harvester, kettenmails

Jan Beilicke

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Long-time IT professional and full-time nerd. Open source enthusiast, advocating security and privacy. Sees the cloud as other people's computers. Find me on Mastodon or Twitter.