HDR-Technik für bessere Überwachung

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Das 2D-Gesichtserkennungsprojekt des BKA ist vorerst wegen Ungenauigkeit gescheitert und Jörg Ziercke blendet die Bevölkerung beruhigt die Kritiker:

"Unser Projekt widerlegt alle Befürchtungen, dass wir auf dem Weg in einen Überwachungsstaat sind, in dem der Einzelne jederzeit erkannt wird."

Die Probleme mit den Lichtverhältnissen werden bald der Vergangenheit angehören, wenn wie geplant dieses Jahr noch die [HDR]{.caps}-Technik für Überwachungskameras marktreif wird – dort wird durch Über-, Unter- und Normalbelichtung in verschiedensten Abstufungen und darauf folgenden Kombinationen dieser Aufnahmen gestochen scharfe Bilder errechnet.

[…] Herzstück ist ein Hochleistungschip, mit dem die Miniaturkamera eine Frequenz von 50 Bildern pro Sekunde erzielt. Ein spezieller Algorithmus rechnet unerwünschte Gegenlichteffekte heraus, indem jeweils fünf Bilder mit unterschiedlichen Belichtungszeiten angefertigt und miteinander abgeglichen werden. Das Verfahren wurde zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme entwickelt. Außer zum Einbau in Geldausgabeautomaten eignet sich die Kamera auch zur Raumüberwachung. Die Markteinführung soll in diesem Jahr erfolgen. […] – idw/AiF-Pressemitteilung

Jan Beilicke

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